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Sie interessieren sich für eine Transatlantik Kreuzfahrt

DENIA,Costa-Blanca,Spanien: Ein Rentnerstadl in (fast) deutscher Hand....

Ein Danke, mucho gracias, an Dr. Manuel Bordes Minmeneu (Neuro-Chirurg) in Valencia!

Ein deutscher Arzt wollte mich nach Deutschland "vermitteln" (siehe unten) doch Dank meines Agenten David Ivars Sanchis bei der Catalana Occidente (Versicherung) kam ich zu Dr. Bordes. Er sah, operierte und ich kann plötzlich wieder ohne Kreuzschmerzen Kilometer zurücklegen. Ich habe diese verdammte Taubheit der Füße, die sich nach ein paar hundert Meter Fußmarsch immer wieder einstellten, in den Mülleimer der Vergangenheit geworfen! Danke, Dr. Manuel Ein Danke auch David Ivars für die Mühe, Beratungen und pers. Initiativen (wie zum Arzt nach Valencia zu führen und zu dolmetschen. Eine rasche Zahlung der Versicherung veranlasste Herr David Ivars auch)

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sorgt in Denia für Aufsehen...

Ihr Luxus-Dienstwagen wurde gestohlen, nachdem sie ihren Chauffeur über 2300 km von Berlin nach Denia kommen ließ um dort "dienstlich" ein paar Pensionisten Standesgemäß zu besuchen. Natürlich nicht wegen dem bevorstehenden Wahlkrampf der SPD. Nun nennen die meisten Medien als "Tatort" Alicante. Nein, liebe Leser, aber es geschah in Denia, meiner Wahl-Heimatstadt, die nun endlich einmal in den internationalen Schlagzeilen aufscheint. Noch dazu gratis, auf Kosten des deutschen Steuerzahlers..(28.08.09)

Krank werden in Spanien: Ein Fiasko, zumindest in der Provinz, wie Denia

24.06.09, 10.55h

Ich leide seit jahren an starken Schmerzen im Kreuz, zuletzt auch an Taubheit in den Füßen, wenn ich länger stand oder ging.Da dachte ich, rufe mal den netten deutschen Arzt an, den ich vor einigen Monaten in einem Kaffeehaus kennen gelernt hatte. Vorher besuchte ich eine Praxis eines kolumbianischen Arztes, wo ich den Fluchtweg antrat...

Ich besuchte am 1.07.09 die Praxis des deutschen Arztes in Denia. Er betrachtete sich die alten Röntgen-Aufnahmen (2000) und meinte das Leiden sei angeboren und ich leide an der Schaufenster-Krankheit. Das wusste ich als Laie, der mit einer Radiologin verheiratet war) dass dies eine Venen-Erkrankung ist und hatte mich deswegen auch schon einer Ultra-Schall Untersuchung unterzogen...

Er überwies mich an einen Professor in Kiel wegen einer OP (sonst könnten sie ein Pflegefall werden) und meinte auf meine Bedenken, ob diese meine Privat-Versicherung auch zahlen würde, ich wäre nicht der erste und die Versicherung würde schon bezahlen.

Also auf nach Deutschland. Von Berlin (warum gibt es dort keinen Facharzt für dieses Leiden? na ja, der Herr Doktor aus Denia wird es schon wissen?) ging es mit dem ICE einige hundert Kilometer in die Klinik des Professors, der sich ebenfalls nur die alten Bilder anschaute und mit mir einen Termin für die OP und einer Untersuchung vereinbarte.

Ich flog kurz nach Spanien und Hoppala, da meinte mein Versicherungsfachmann es sei komisch dass mir der Arzt keine Überweisung in Berlin oder Hamburg ausgestellt habe sondern in ein relativ kleines Nest an der Nordsee....

Auch fand der Versicherungs-Mann es seltsam, dass schon mehrere Patienten von dem Arzt in den Norden Deutschlands überwiesen wurden. Gibt es da etwas, das nur der Arzt und der Professor wissen? Nun habe ich einen Termin für die OP in Valencia und anstatt 10-14 Tage i n einem deutschen Spital werde ich in Spanien nach max. 3 Tagen das Krankenhaus verlassen können)

Der "nette" Arzt übrigens, der meiner Freundin und mir damals im Kaffehaus das Du-Wort angetragen hatte, wollte in der Praxis per Sie sein, obwohl keine Schwester oder andere Personen anwesend waren. Das gelte nur in einem Beisel...

Der Herr Doc kann beruhigt sein, ich werde auch bei einem Glaserl Wein weiter per Sie mit ihm sein. Er suchte damals meine Bekanntschaft und er hatte scheinbar mehr Interesse an meiner Freundin. Dafür verbrachte ich einen (sehr teuren) Monat in Deutschland, statt in der Sonne zu liegen...

Nachdem nun wieder dieser Ärzte-Krankenhaus Skandal (2.09.09) in Deutschland entflammt ist....

Mein Schwiegervater war ein erfolgreicher Facharzt für Radiologie, er wäre nie nach Spanien gezogen, besonders in solche ehemaligen Fischerdörfer. Als meine Frau noch lebte, war einige mal ein Arzt auf Hausbesuch. Sie wollte eigentlich nur mit jemanden reden, da es hier scheinbar unmöglich war (ist), nette Leute mit Intellekt und Kultur-Verständnis kennen zu lernen. Der deutsche Arzt bedauerte keine Freundschaften mit Patienten knüpfen zu dürfen, der Klinik-Chef verbiete es. Es war die Clinica....?

Bei spanischen Ärzten, besonders in der Provinz, vermisse ich Englisch-Kenntnisse. Es geht nicht darum, sich in dieser Sprache zu verständigen, sondern darum, dass diese Leute oft keine Kongresse oder Seminare besuchen, da dort in Englisch konferiert wird. Das ist so, wenn ein Pilot kein Englisch beherrscht und international mitfliegen will....

Aber zum Ausgleich für Wunschdenker, es gibt genug "Heilpraktiker" Reikimeister(Innen) ,Schamanen oder Wüschelrutengänger in Denia (eigentlich überall an der Küste). Sie beglücken die vorwiegend ältere Klientel mit ihren "Heil-Künsten".

Ein Tipp: werden sie nicht krank in Spanien. Und wenn, dann nicht an einen Hotel-Portier wenden. Es gibt "Kopf-Prämien" für Patienten, die auch mit den Ambulanz-Fahrern geteilt werden!

Aber es gibt auch Errungenschaften in Denia. Zumindest in der Gastronomie, Dank einiger Holländer!

Wie das ZENSA, das ONCE oder REPUBLiC DENIA, um einige gut geführte Lokale zu nennen. Ein gutes deutsches Lokal? In den neun Jahren hier habe ich leider noch keines kennen gelernt.

Bild von links: Sebastian, Geschäftsführer des "Once" in Denia,sein "Chefkoch" (mitte) und Simon (Republic Denia)

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