Von Denia nach Wien mit dem Auto, ein teures Vergnügen....
Alle paar Kilometer lauern auf den Autobahnen in Spanien, Frankreich und Italien Raubritter in ihren kleinen Häuschen und fordern einen Weg-Zoll, sprich Maut. Wenn man diese Summen dann in Schillinge umrechnet, benötigt man eine Beruhigungspille oder einen tiefen Schluck aus der für Autofahrer verbotenen Pulle...
Doch wir gingen es um sechs Uhr morgens gemütlich an. Zuerst einmal nach Marseille und dann bei drückender Hitze der erste Stress bei der Hotelsuche. Mit Ach und Krach fanden wir in einem IBIS Hotel eine teure Unterkunft. Normalerweise meide ich diese Hotelkette, aber in der Not frisst so mancher Hungrige auch den Kitt aus der Fensterritze...
Nach ein paar Schnappchüssen mit der Kamera entbrannte der erste leidenschaftliche Streit mit meiner Freundin aus genervten Artikulations-Organen. Doch nach ein paar Stunden genossen wir doch noch ein paar Getränke in einer teuren Hafenkneipe und machten einen Rundgang durch die nächtliche, malerische Altstadt....
Dabei vergassen wir nicht die Taschen zuzuhalten....
Am nächsten Tag ging es weiter nach Nizza, wo wir eine wunderbare Stunde am herrlichen Stadt-Strand verbrachten. Ein Meer wie aus dem Bilderbuch eines Reisekatalogs von der Karibik. Einfach ein Traum. Danach ging es weiter nach Monte Carlo, ich verspielte auf die Schnelle im Casino 70 € und danach genossen einige Getränke auf einer noblen Terasse...
Wir wollten eigentlich die Küstenstrasse über San Remo bis Genua fahren und gaben diese Route dem Navi, einen TomTom, ein. Wir teilten der blechernen Stimme mit Mautstrassen zu vermeiden und der Navi trat seinen Dienst an....
Wir fuhren in die Alpen. Wir fuhren auch noch nach zwei Stunden von einer Kehre in die andere, als der Navi mitteilte: "Drehen Sie um"!
Ich bekam Demolierlust und fuhr trotzdem weiter, bis wir nach einer weiteren Stunde in ein kleines Nest gerieten, das auch ein Restaurant beherbergte. Wir hauten unlustig die Tagliatelli runter und ein netter Holländer, der dort seinen Urlaub verbrachte riet uns bald loszufahren, denn um zehn Uhr abends sperre das Tunnel nach Italien zu,,,
Also weiter kurven bis wir vor 22h das Tunnel durchquerten. Nach weiteren zwei Stunden, nach Mitternacht trafen wir in Treviso ein und freuten uns auf ein Hotel. Wir nahmen das zweite, beim ersten glaubte ich in einem Grusel-Hotel samt Moder-Geruch zu sein. Koffer wieder nach unten schleppen
Am nächsten Tag ging es weiter nach Österreich. Spät abends trafen wir in Velden ein, verzehrten wunderbare Kasnocken und enterten eine sehr schöne Pension in Klagenfurt, dem Schattenhof.
Nach einigen angenehmen Stunden und weiteren exquisiten Kasnocken in nahmen wir die letzte Etappe nach Wien in Angriff. Bezogen in Wien unser Stammhotel Kaiserwasser und verbrachten die fünf Tage mit Freunden und in schöner Atmosphäre. Die Besicgung von San Remo holten wir auf der Rückreise nach.....
Sie interessieren sich für eine Transatlantik Kreuzfahrt